Glück und Kraft tanken in Bad Ischl

Zahlreiche Kraft- und Glücksplätze laden zum Innehalten, Abschalten und Lebensenergietanken ein.

Glück ist ein Zustand innerer Stärke und Ausgeglichenheit, Selbstfindung und -verantwortung. Glücksplätze dienen einer Reise zu sich selbst, rufen Harmonie hervor, wecken angenehme Erinnerungen, lassen Freude verspüren - und sie eignen sich dafür, Ängste, Unzufriedenheit sowie negative Einflüsse in Ritualen zu verabschieden. Wer sein Leben selbst in die Hand nimmt und offen ist für die Faszination und den Reichtum der Natur, kann im Salzkammergut Glück in unendlicher Vielfalt erleben.

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Sagenplätze - Kraft und Mystik erkennen ...

Das Wissen um Sagenplätze steckt heutzutage meist nur mehr in alten Menschen, die wiederum von ihren Vorfahren spannende und schaurige Geschichten erzählt bekommen haben. Wenn wir diese Plätze aufsuchen, ist es anfangs nicht leicht, Besonderheiten zu erkennen. Erst das Wissen um diese alten Geschichten belebt die Phantasie und lässt die Kraft und Mystik von Sagenplätzen erkennen.

Die Ruine Wildenstein

Die Burg ist ein Bauwerk aus dem 11. - 12. Jahrhundert, an der alten Eisenstraße durchs wildensteinische Holz gelegen. Sie war die einzige Burg im Inneren Salzkammergut. Seit 1419 war Wildenstein der Sitz der kaiserlichen Pfleger. (Das Salzkammergut war seit 1311 Königsgut bzw. Herzogsgut, ein Staat im Staat). Wildenstein steht auf einem steilen Felssporn und besteht aus Hoch- und Niederburg. Nachdem sie im Jahr 1715 zum zweiten Mal abbrannte, wurde sie dem Verfall preisgegeben. Die Sage erzählt, dass Wildenstein dereinst eine Raubritterburg war, und sie erzählt von einem verwunschenen Burgfräulein, das in der abgebrannten Burg auf Erlösung wartet. Nur ein Jüngling, der der Bedrohung durch einen neunköpfigen Drachen in einer Vollmondnacht standhält, kann das Burgfräulein erlösen und wird mit einem in der Ruine versteckten Schatz belohnt.
Geht man von der Ruine weiter Richtung Westen, kommt man zu der Teichwiese, hier waren die Fischteiche für die Burg Wildenstein. Die Ortschatz Lauffen soll durch einen geheimen unterirdischen Gang mit der Burg Wildenstein dereinst verbunden gewesen sein. Damals war Lauffen ein bedeutendes Handelszentrum.

Der Burgstallkogel

Burgartige Erhebung, die früher in Verbindung mit Lauffen und Burg Wildenstein stand, mit schöner Aussicht und Bildstock am Berggipfel. Hier sollen einmal die Pferde der Burg Wildenstein gegrast haben. Heute ist es ein schöner Aussichtsplatz mit einem Bildstock. Der Sage nach musste, als einst der Bischof von Salzburg fliehen musste. Er verbarg  auf seiner Flucht eine Muttergottesstatue am Burgstallkogel oberhalb des Höllbauern, Anzenau 6, und machte dabei ein Gelübde, in dieser Gegend eine Kirche zu bauen. Ein Hirte fand die Statue und brachte sie in seine Hütte, doch am nächsten Tag stand sie wieder in ihrer Nische, von wo er sie genommen hatte. Später erfüllte der Bischof sein Gelübde und baute eine Kirche in Lauffen, im Schatten des Berges, wo sich nun auch die Marienstatue befindet.

Das Höllenloch

Felsgrotte, in der Nähe von Lauffen, am Höllbach gelegen. Der Sage nach soll hier einer bildhübschen Förstertochter der Teufel in der Gestalt eines Weidmannes erschienen sein, sie mit kostbaren Geschmeiden überhäuft haben und das Mädchen letztendlich damit in die Höhle gelockt haben, wo sie manchmal am Höhleneingang sitzend Holzarbeitern freundlich gewinkt hat. Wenn diese ihr in die Höhle folgten, wo sie ihnen prachtvoll glänzende Steine zeigte, kamen die Holzarbeiter niemals mehr aus der Höhle zurück.

Kultur und sakrale Plätze - das Wissen um die Kraft der Plätze ...

Auf sakralen Plätzen findet man heutzutage meistens christliche Baudenkmäler wie Kirchen, Klöster, Kapellen oder Bildstöcke. Die Christen nutzten meist Plätze, die schon ältere Kulturen für besondere oder für sie heilige Zeremonien genutzt haben. Klöster und Kirchen z.B. wurden gerne auf Ruinen von römischen Fundamenten errichtet. So hat sich dass Wissen um die Kraft mancher Plätze im Laufe der Jahrhunderte kontinuierlich übertragen und wurde für Baudenkmäler genutzt.

Das Schlüsselloch

Alter Kultplatz mit Marienstatue und starkem Strahlungsplatz im Winter. Lohnenswerter Spaziergang auf bequemer Forststraße entlang des Zimmnitzbaches. Vorbei an der Trefferwand, einem uralten Kultplatz, gelangt man zu der in einer Felsnische stehenden, stets mit Blumen geschmückten Marienstatue. Die Felsnische heißt auch Schlüsselloch. Hier kann man der Sage nach die Wand aufsperren, wenn man lauteren Sinnes ist, denn hier haust der Zimmnitzgeist, der die Lebenspflänzchen der Menschen des Ischlerlandes bewacht und behütet. Diese vom Wasser stark berieselte Wand ist auch in strengen Wintern wegen ihres Eisvorhanges (Eiskapelle) sehenswert. Die Enge Zimmnitzschlucht ist auch ein sehr starker Strahlungsplatz, und man kommt am Weiterweg an Wasserfällen vorbei. Der Weg endet bei der Eiskapelle, einer vom Lawinenschnee der Zimmnitz bebildete Höhle. Dieser Weiterweg ist allerdings nur für Schwindelfreie zu empfehlen. Der Name Zimmnitz kommt aus dem Slawischen und ist zusammen mit dem Banuernhaus Gawanz in der Lindau (altes Bauernhaus, das auch einen bei uns sehr seltenen Erdstall besessen hat) der im Ischlland westlichste Punkt mit slawischen Ortsbezeichnungen.

Der Einsiedlerstein

Auf halber Höhe am Weg zum Siriuskogl, Findlingsblock mit Versteinerungen, ein Relikt aus der Eiszeit. Ein Zeuge aus einer Zeit, in der das Ischler Talbecken noch einer hochalpinen Gletscherlandschaft glich. Nach dem Abschmelzen des Traungletschers blieb ein auf ihm transportierter Felsblock als „Einsiedler" auf dem Siriuskogel zurück.

Der Kalvarienberg Ischl

Bergkirche geomantisch ausgerichtet, auf Wasserader erbaut um 1704. Sie ist nach der Kalvarienbergkirche in Traunkirchen die zweitälteste Bergkirche im Salzkammergut.

Zwei Kapellen in der Engleithen

Auf besonderen Strahlungspunkten stehend und ebenfalls an der alten Eisenstraße, die über St. Gilgen nach Salzburg führte, gelegen. Beide Kapellen stehen auf derselben Wasserader wie die Kalvarienbergkirche in Ischl. Die Kapelle erreicht man über die schöne, schattige Straße (Engleithenstrasse) durch die Kaltenbachau, die vorbei am Kaiserjagdstandbild nach Lauffen führt. Die Straße, die von der Engleithen nach der Ruine Wildenstein abzweigt wird Römerstrasse genannt.

Die Kirche Maria im Schatten

Wahlfahrtskirche, mit einer 1,26 m hohen, gotischen Marienstatue, der viele Wunder nachgesagt werden. Erste Erwähnung der Kirche um 1344. Lauffen wurde bereits 1275 zum Markt erhoben. Durch seine Lage am Wilden Lauffen, den Stromschnellen der Traun, wurde es bereits im Hochmittelalter zu einem bedeutenden Umschlagplatz für Salz, später auch für Eisen. Aus dieser Zeit stammen auch die beiden heute als Pestsäulen bezeichneten Grenzsteine. Früher wurde der auf der Goiserer Seite stehende von den Traunschiffern als „Gottsnam-Stoa" bezeichnet. Hier erbitteten sie sich den Schutz Gottes bei der gefährlichen Fahrt durch die Stromschnellen.

Die Bergkapelle in Perneck

Vom Ischler Salzbergwerk aus in einer ¼ Stunde Gehzeit zu erreichen. 1747 für die Bergknappen erbaut, alljährlich Messe und Bergfest. Von hier aus ist über 1.000 Stufen die Reinfalzalm zu erreichen, wo bis 1563 Eisenbergbau betrieben wurde. Die Reinfalzalm ist ein wunderschöner Naturplatz am Weg zur im Sommer bewirtschafteten Hoisenradalm, wo sich Lamas und Ziegen tummeln, und zur ebenfalls bewirtschafteten Hütteneckalm mit berühmtem Dachsteinblick.

Naturplätze - außergewöhnliches visuelles Landschaftserlebnis ...

Auf diesen Plätzen finden wir nahezu immer die Möglichkeit eines außergewöhnlichen visuellen Landschaftserlebnisses vor. Ein beeindruckender Baum, ein faszinierender Flusslauf oder eine berührende Aussicht etc. sind auffällig für einen Naturplatz. Auf Naturplätzen empfiehlt sich außerdem, das Zusammenspiel der vier Elemente - Luft, Erde, Feuer und Wasser - zu beobachten. Wenn diese vier Elemente im ausgewogenen Verhältnis zueinander empfunden werden, entsteht in uns besonderes Harmoniegefühl mit und für diesen Naturplatz.

Der Hohenzoller Wasserfall

Schöner Wasserfall mit kesselförmigem Auslauf und mit nahem Aussichtsplatz. Wurde auch schon zu Kaiser Franz Josephs Zeiten von vielen hochgestellten Persönlichkeiten besucht.

Der Kalvarienberg Lauffen

Mit Strahlungspunkt. Vom Kalvarienberg aus kann man über einen schönen Spazierweg zum Burgstallkogel gelangen.

Rettenbachwildnis

Eine halbe Gehstunde von Bad Ischl entfernt, nach dem Rasthof Rettenbachmühle. Schöner Rundwanderweg, den man auch in Richtung Rettenbachalm verlängern kann. Weitwanderung über das weitläufige Almgebiet bis zur Rettenbachklamm und Blaa-Alm möglich. Durch das Rettenbachtal führt auch die nächtliche Wallfahrt nach Kumitz, die jedes Jahr im September am Sonntag vor Michaeli um ein Uhr in der Nacht bei der Kapelle nächst dem Gasthof Rettenbachmühle ihren Anfang nimmt und über Rettenbachalm - Blaa-Alm - Radlingpass bis Kumitz führt.

Elisabethwaldweg

Er beginnt am Ischler Kalvarienberg - ein wunderschöner Wanderweg, der unter anderem von Kaiserin Elisabeth des Öfteren gegangen wurde. Er endet beim Gasthof Zum Pfandl. Hier wurde im 12. Jahrhundert Salz gesotten, Informationstafeln entlang des Weges.

Mehr Informationen unter www.badischl.at und www.salzkammergut.at.

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